Virtual Private Network (VPN)

Mit VPN sind Sie immer vernetzt

Homeoffice, Kernarbeitszeit und internationale Erreichbarkeit erfordern flexible Server-Lösungen. Da ist es sinnvoll, das Firmennetzwerk auch für externe Filialen und Mitarbeiter zu Hause erreichbar zu machen. Per VPN ist das möglich. VPN ist das Kürzel für „Virtual Private Network“, eine Art Schnittstelle, die es ermöglicht, ein Netzwerk mit einem anderen zu verbinden. Das kann etwa der Mitarbeiter auf Geschäftsreise sein, der auf den Server des Arbeitgebers auch von unterwegs zugreifen muss, oder die Geschäftsstelle, die so mit dem Netzwerk des Hauptsitzes verbunden ist. Die Verbindung ist mit TLS verschlüsselt und somit geschützt vor Eingriffen von außen.

Wie funktioniert VPN?

Mit einem konventionellen VPN lässt sich eine verschlüsselte Verbindung von einem Punkt zum anderen herstellen. Somit wird quasi das lokale Netzwerk über seine physikalischen Grenzen hinaus erweitert. Es fungiert dabei als ein virtuelles Netzwerkkabel, das etwa einen externen Computer mit einem Firmennetzwerk verbindet, ohne dass sich beide am selben Ort befinden. Dabei wird eine Art Tunnel zwischen dem Computer und dem Firmennetzwerk aufgebaut, der beidseitig befahren werden kann, in den aber niemand von außen eindringen kann.


SSL-VPN für die Sicherheit Ihrer Daten

SSL-VPNs bieten zusätzlichen Schutz für Ihre Daten, indem sie SSL- oder TLS-Protokolle bei der Übertragung einsetzen. Dabei gibt es drei Möglichkeiten, die Verbindung herzustellen. Die erste ist die sogenannte Fat Client SSL VPN. Hier kann ein vollständiger Zugriff auf das gesamte Firmennetzwerk erreicht werden. Der Thin Client SSL VPN nutzt ein Browser PlugIn, das als Proxy (Kommunikationsschnittstelle) fungiert und so einen Zugang zu den Netzwerkdiensten des Partnernetzes herstellt. Die Clientless SSL VPN kommt ganz ohne Softwareerweiterungen aus, ermöglicht allerdings nur einen Fernzugriff auf die Webanwendungen des Zielservers.